Methodennetzwerk

Ich arbeite systemisch, hypnotherapeutisch, gestalterisch, personenzentriert, lösungsorientiert, kreativ, aktiv, humorvoll, interaktiv, integrativ, flexibel, ehrlich empathisch, konzentriert, komprimiert, intensiv, individuell, diskret, wertschätzend, respektvoll, hilfreich, zielorientiert…

Es gibt ein großes Netzwerk an Methoden, so wie es auch eine große Bandbreite an Menschen gibt, die unterschiedlich denken und handeln. Jedes Wesen hat sein Päckchen zu tragen, das Eine schwerer, das Andere leichter. Es gibt nicht die eine perfekte Methode aber es gibt viele Möglichkeiten, denn viele Wege führen nach Rom. Es gibt unterschiedliche methodische Ansätze, die ich in meine Arbeit integriere. Jeder Ansatz bringt eine vielschichtige Dimension an Perspektiven mit sich. Hier ein kurzer Einblick: 

  • Der systemische Ansatz:

Der Mensch wird als Teil eines bzw. mehrerer Systeme gesehen. Sein Verhalten beeinflusst das Verhalten innerhalb jeden Systems, d.h. des sozialen Umfelds, sowohl privat als auch beruflich (Teams, Freunde, Familie, Peer-Group etc.). Personen beeinflussen sich gegenseitig mit ihrem Handeln, (d.h. Freunde, Verwandte, Kollegen, Vorgesetzte, Klienten etc.) In jedem System herrschen andere Regeln und Erwartungen an die Person.

Im Coaching werden Systeme und deren Wechselwirkungen sichtbar und bewußter gemacht. 

„Probleme entstehen nicht im Menschen, sondern zwischen Menschen, haben damit zu tun, wie miteinander geredet, umgegangen oder gearbeitet wird.“ (Kurt F. Richter: Coaching als kreativer Prozess S. 39/40)

„Die Arbeitsrichtung im systematischen Coachen ist ressourcenorientiert, zukunftsbezogen und lösungsorientiert. Es wird davon ausgegangen, dass der Mensch bzw. das System bereits über alle Möglichkeiten und notwendigen Ressourcen verfügt, um seine Probleme zu lösen und alternative Wege für die Zukunft zu finden.“ 

(Kurt F. Richter: Coaching als kreativer Prozess S.41).

  • Der personenzentrierte Ansatz:

Dieser Ansatz basiert auf Carls Rogers. Hierbei ist der Coachee der Experte für seine Lebenswelt, seine Erfahrungen und sein Erleben. Es wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch seine Persönlichkeit weiterentwickeln kann und die Möglichkeit hat, sein Leben aktiv zu gestalten, was im Zusammenhang mit den Menschen steht, denen man begegnet.

  • Der lösungsorientierte Ansatz:

Bei diesem Ansatz nach Steve DeShazer steht die Suche nach einer Lösung im Fokus und nicht die Analyse des Problems. Die Coachees haben die Kompetenzen eine Lösung für ihr Anliegen zu finden, bei der sie vom Coach mit verschiedenen Methoden unterstützt werden, ohne das Problem in den Mittelpunkt zu stellen. Der Coachingprozess ist zielorientiert. 

  • Coaching als kreativer Prozess (Gestalt):

„Kreativität ist in allen Lebensbereichen möglich. Sie ist maßgeblich beteiligt an der Entwicklung neuer Erlebens-, Denk-, Handlungs-, und Beziehungsweisen… Die Kreativität steht in einer engen Verbindung mit dem primär prozesshaften Denken.“ (Kurt F. Richter: Coaching als kreativer Prozess S.42). 

Säuglinge und Kindern lernen durch spielerisches Entdecken ihrer Umgebung, wobei die ersten Lebensjahre von kreativen Prozessen bestimmt werden. So matschen, malen, basteln sie, nehmen ihre „Umgebung mit allen Sinnen wahr und nutzen ihre Phantasie für Rollenspiele etc. Die Wiederentdeckung der Lust am Kreativen im Coachingprozess öffnet viele Ressourcen.“ (Kurt F. Richter: Coaching als kreativer Prozess S.43).

Darüber hinaus können Themen veranschaulicht werden (durch malen, darstellen mit Knete, nutzen verschiedener Materialien usw.), was in der Regel eine Veränderung in der Wahrnehmung bewirkt.  

Gleichzeitig werden andere Regionen im Gehirn genutzt, als die, welche beim logischen Denken aktiviert werden. (Kreativität, Fühlen, Sehen, Riechen, Begreifen, emotionales Denken: rechte Gehirnhälfte, logisches Denken, Analysieren, Zahlen, Fakten: linke Gehirnhälfte). Das Zusammenspiel beider Gehirnhälften ist von großer Bedeutung und bewirkt bei bewusster Aktivierung, das ein vielfältigeres Handeln möglich wird und sich neue Ideen und Perspektiven entwickeln.

  • Der hypnotherapeutische Ansatz (nach Milton H. Erickson)
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